Winterdepressionen vorbeugen

Die Tage werden kürzer, das schlechte Wetter zwingt uns im Haus zu bleiben und der frühe Abend kann bei einigen Menschen zu schlechten Verstimmungen führen.
Bei vielen Leuten zeigen sich in diesen Tagen Symptome einer Winterdepression, oftmals ausgelöst durch den lichtbedingten Rückgang von Serotonin,dem im Volksmund auch als „Glücksbringer“ benanntem Hormon.

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Um eine solche temporäre Depression vorzubeugen sollte man sich nicht nur zuhause aufhalten, sondern auch trotz Kälte in den letzten Sonnenstrahlen zu einem Spaziergang aufbrechen und die innerliche Serotonin Produktion unterstützen.
Sollten Sie die Winterzeit nutzen um draußen Sport zu treiben, verlegen sie diesen in die Mittagsstunden um die innere Uhr nicht unnötig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Auch eine kohlenhydratehaltige, aber nicht zu schwere Kost kann helfen einer Winterdepression vorzubeugen.
Eine wichtige Komponente gegen Depressionen sind Fische, denn deren körpereigenes Öl, so zeigten einige wissenschaftliche Untersuchungen, können selbst schwere Depressionen heilen. Auch Bananen und natürlich Schokolade zählen zu den essbaren Glücklichmachern.

Ihren gewohnten Schlafrythmus sollten Sie trotz Uhrumstellung und früheren Eintritt der Abendstunden nicht ändern,behalten Sie Ihren gewohnten Tagesablauf bei um Körper und Geist nicht unnötig durcheinander zu bringen.

Am wichtigsten für Depressionserkrankte sind die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wer single ist und sich im Winter auf Grund einer Depression nicht wohl fühlt, draußen auf Partnersuche zu gehen, der kann sich im Internet mit so genannten Singlebörsen vertraut machen. Die Partnersuche in der Schweiz ist dank zahlreicher Anbieter auch über das Internet mittlererweile sehr komfortabel möglich.
Gerade bei depressiv Kranken ist der Partner oder enge Freunde ein wichtiger Halt.
Ein verständnisvolles Umfeld ermutigt den Erkrankten zu Unternehmungen oder entlasten ihn bei wichtigen oder auch bei alltäglichen Aufgaben.

Sollte es trotz dieser Gegenmaßnahmen doch zu einer depressiven Verstimmung kommen, so sollte sich niemand scheuen, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Möglicherweise gibt es doch andere Gründe für den Ausbruch der Erkrankung, die mit der kalten Jahreszeit nichts zu tun haben. Dieser kann im Ernstfall helfen, der Krankheit mit Medikamenten entgegenzuwirken.